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Sonntag, 6. Dezember 2015

Buchvorstellung: Laura

Laura und das Geheimnis von Aventerra

Mathematik ist nicht gerade Lauras Stärke. Dafür kann sie reiten und fechten wie der Teufel. Zum Glück. Denn an ihrem 13. Geburtstag wird ihr eine herausragende Rolle im Kampf gegen das Böse übertragen. Laura muss Elysion, den Hüter des Lichts, vor dem sicheren Tod retten. Versagt sie, wird der Schwarze Fürst Borboron auf dem Planeten Aventerra die Macht an sich reißen und der Menschenstern wird versinken im Ewigen Nichts. Laura verfügt zwar über so fantastische Helfer wie Rauenhauch, den Flüsternden Nebel, und Portak, den Steinernen Riesen, der bei Gefahr höchst lebendig wird. Doch Borboron hat auf der Erde üble Komplizen...

Es gibt einen Schwesterplaneten der Erde.
Auf ihm lauert Schatten und Licht.







Laura und das Siegel der Sieben Monde

Laura ist erst dreizehn, aber sie ist mutig und verfügt über fantastische Fähigkeiten. Und sie braucht sie auch, wenn sie den nahezu aussichtslosen Kampf gegen den Fürsten Borboron gewinnen will, der ihren Vater gefangen hält. Auch Professor Morgenstern, der Direktor der Schule, steht ihr zur Seite - bis er verdächtigt wird, den blinden Bibliothekar eines geheimen Archivs ermordet zu haben. Zum Glück kann Laura auf Alarik zählen, einen Knappen das weißen Ritters Paravain, den es aus seiner Heimat Aventerra auf die Erde verschlagen hat. Mit seiner Hilfe gelingt es ihr, in Borborons Festung einzudringen. Doch der Schwarze Fürst überwältigt Laura uns stellt sie vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens: Sie muss wählen zwischen ihrem Kampf für das Gute und dem Leben ihres Vaters. Nur das Siegel der Sieben Monde kann ihr jetzt noch helfen - aber das zählt zu den großen Rätseln der Geschichte. Und nicht einmal der Professor glaubt, dass Laura es zu entschlüsseln vermag...


Das Siegel der Sieben Monde
repräsentiert die größte Kraft unter der Sonne
und gewährt uns schon auf der Erde
den Zugang zum Paradies.


Laura und das Orakel der Silbernen Sphinx

Laura ist erst dreizehn, aber sie verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten und gute Freunde. Mit ihrer Hilfe führt sie den nahezu aussichtslosen Kampf gegen den Schwarzen Fürsten Borboron, der ihren Vater gefangen hält. Um ihn zu retten, muss das mutige Mädchen das magische Schwert Hellenglanz finden und in das unwirtliche Fatumgebirge reisen. Aber dort lauert eine riesige Silberne Sphinx, die allein dem Zutritt gewährt, der ihre Orakelfrage richtig beantwortet. Eine falsche Antwort bedeutet den sicheren Tod. Nur von ihrem Pferd Sturmwind begleitet, irrt Laura durch den verwunschenen Dschungel, bis die rubinroten Augen des Furcht erregenden Fabelwesens ihr plötzlich entgegenstarren...

Es kann dir zum größten Feind werden - oder zum besten Freund.
Du kannst ihm niemals entfliehen, wohin du auch gehen magst.
Du kannst es nicht sehen, aber dennoch bestimmt es dein Leben.
Doch erst, wenn du es erkennst, verhilft es dir zum wahren Glück.





Laura und der Fluch der Drachenkönige

Seit vielen Zeitaltern ist kein menschliches Wesen lebend aus dem Reich der Drachen zurückgekehrt. Doch allein die Drachen besitzen Sterneneisen, ein kostbares Metall, das die dreizehnjährige Laura benötigt, um das zerbrochene Schwert Hellenglanz neu zu schmieden. Nur mit Hilfe dieses Schwertes kann es ihr gelingen, den Dunklen Fürsten Borboron zu besiegen, der ihr Vater gefangen hält. Aber die Drachenkönige verteidigen ihren Schatz erbittert, und Borboron hat Gurgulius den Allesverschlinger auf Laura gehetzt. Schon glaubt das Mädchen sich rettungslos verloren...

Wem kann man in einer Welt vertrauen,
die nicht die Eigene ist?








Laura und der Ring der Feuerschlange

Seit einem mysteriösen Autounfall vor vielen Jahren hält Laura ihre Mutter für tot - bis der Drache Gurgulius in ihr die Hoffnung weckt, dass Anna Leander noch leben könnte. Um sich Gewissheit zu verschaffen, riskiert das Mädchen mit den magischen Fähigkeiten eine Traumreise in die eigene Vergangenheit. Alles deutet darauf hin, dass Anna in das düstere Reich der Schatten verbannt worden ist. Doch dort kann man nur mit Hilfe des sagenumwobenen Rings der Feuerschlange eindringen. Als Laura diesen endlich entdeckt und in das Schattenreich aufbricht, ahnt sie nicht, dass das gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sie wartet...

"Strom der Zeit, ich rufe dich;
Strom der Zeit, erfasse mich!
Strom der Zeit, ich öffne mich;
Strom der zeit verschlinge mich!"





Laura und das Labyrinth des Lichts

In einer Nacht der Wintersonnenwende, bei totaler Mondfinsternis, wurde auf dem Planeten Aventerra ein gefährlicher Zaubertrank gebraut, der dem Schwarzen Fürsten Borboron endlich den Sieg über die Menschen und die Krieger des Lichts bringen soll. Nach einem Sturz mit dem Mountainbike ist Laura Leander in ein tiefes Koma gefallen. Die Ärzte sind ratlos, denn ihren Untersuchungen zufolge ist das Mädchen völlig gesund. Nur Lauras Bruder Lukas ahnt, dass das Leben seiner Schwester am seidenen Faden hängt, weil sie zum Spielball eines ehrgeizigen Schwarzmagiers geworden ist. Und bevor er sich versieht, wird er hineingezogen in einen nahezu aussichtslosen Kampf...





Menschen können einen so großen Einfluss
auf die Einhörner besitzen
und ihr Schicksal so stark beeinflussen,
dass sie uns nahezu ausgeliefert sind.



Laura und der Kuss des schwarzen Dämons

Eigentlich hatte Laura Leander gedacht, die Fronten zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis endgültig geklärt zu haben. Aber als fünf Jugendliche einen Jahrhundert alten Dämon zum Leben erwecken, muss sie sich plötzlich ihrer dunkelsten Prüfung stellen. Zwar hat sie ihre fantastischen Fähigkeiten als Wächterin inzwischen fast zur Vollendung gebracht, Aber wird ihr das helfen, wenn ihre Welt vollkommen aus den Fugen gerät?


"Im Herzen der dunklen Nacht,
wenn die Erde neu erwacht,
die Feuer zum Himmel steigen
und Winters Last vertreiben,
wird jeder Ruf erhört,
der des Dämons Macht beschwört"




Die Laura-Reihe von Peter Freund ist eine meiner Liebsten Reihen. Sie ist wunderbar geschrieben und man kann sehr gut in die Geschichte Eintauchen. Die Schriftfarbe ist schwarz, wenn das Geschehen auf der Erde spielt, und rot, wenn es auf dem Schwesterplaneten Aventerra spielt. So kann man nicht durcheinander kommen. Bei jedem Teil schießen mir an mindestens zwei Stellen Tränen in die Augen. Man ist ein Teil der Geschichte, ein Zuschauer, eine andere Person oder man verschwindet in einer Person.
Eigentlich lese ich die Reihe jedes Jahr zu Weihnachten. Allerdings denke ich, dass ich sie dieses Jahr nicht schaffen werde. Ich werde es aber auf jeden Fall Versuchen.
Ein Muss für alle Fantasyfans.


Eure Emm

Mittwoch, 1. Januar 2014

Laura und das Labyrinth des Lichts

Klappentext
In einer Nacht der Wintersonnenwende, bei totaler Mondfinsternis, wurde auf dem Planeten Aventerra ein gefährlicher Zaubertrank gebraut, der dem Schwarzen Fürsten Borboron endlich den Sieg über die Menschen und die Krieger des Lichts bringen soll. Nach einem Sturz mit dem Mountainbike ist Laura Leander in ein tiefes Koma gefallen. Die Ärzte sind ratlos, denn ihren Untersuchungen zufolge ist das Mädchen völlig gesund. Nur Lauras Bruder Lukas ahnt, dass das Leben seiner Schwester am seidenen Faden hängt, weil sie zum Spielball eines ehrgeizigen Schwarzmagiers geworden ist. Und bevor er sich versieht, wird er hineingezogen in einen nahezu aussichtslosen Kampf...

Titel: Laura und das Labyrinth des Lichts
Autor: Peter Freund
Verlag: Ehrenwirth
Erscheinungsjahr: 2007
Genre: Roman
Band: Einzelband
Reihe: Laura
ISBN: 978-3-431-03720-3 
Seitenzahl: 464 
Preis: 19,95

Erste Sätze
Lukas Leander zuckte zusammen. Er trat auf die Bremse seines Mountainbikes und starrte wie gebannt nach vorn. Auf einer Hügelkuppe, kaum hundert Meter von ihm entfernt, erschien urplötzlich ein riesiger schwarzer Schemen, der sich wie eine düstere Drohung gegen den Bleigrauen Februarhimmel abzeichnete. Es war ein Reiter, ganz in Schwarz gekleidet, auf einem pechschwarzen Pferd. Im selben Augenblick verdunkelte sich der Himmel. Das Licht verblasste, als habe jemand einen dichten Schleier über die fahle Spätwintersonne geworfen.

Eine Stelle aus dem Buch
Die langen Ruten der Ungeheuer peitschten hin und her, ihre Pfoten zerrten am Erdreich, bis sie sich mit einem lauten Schmatzen daraus lösten. Damit war die Verwandlung abgeschlossen. Die Büsche und Sträucher waren zu Hundebestien aus Fleisch und Blut geworden, die an riesige Doggen erinnerten! Laura war vor entsetzen wie gelähmt. Zu keiner Bewegung fähig, beobachtete sie, wie die Bestien die Köpfe in ihre Richtung drehten und prüfend Luft einsogen. (S.325)

Inhalt
Lukas wollte seine Schwester Laura eigentlich nur in Schutz nehmen, aber als er hinter ihrem Rücken mit Ronnie, einem Mitschüler,  vereinbarte, dass Laura schneller als Ronnie einen gefährlichen und extrem schwierigen Berg, den Ochsenkopf, mit dem Mountainbike herunterrasen würde und sie gegeneinander antreten sollen, fing alles erst an.
Um ihre Mutter im letzten Abenteuer zu retten hat Laura auf ihr Fähigkeiten als Wächterin des Lichts verzichtet und alle Erinnerungen, die damit zu tun hatten, verloren oder besser gesagt, sie sind noch in ihrem Unterbewusstsein gespeichert. Das fröhliche, aufgeweckte Mädchen, was Fechten und Reiten über alles liebte, gab es nicht mehr. Laura hatte nur noch Augen für die Schule, legte sich mit Lehrern an, verzichtete auf ihre Hobbys und ignorierte alles, was ihr einmal wichtig war.
Als Lukas ihr von der Vereinbarung berichtete, wollte sie diese Herrausforderung erst nicht annehmen. Durch seine Überredenskunst stimmte sie unter der Bedingung zu, dass sie die Strecke vorher einmal angucken würden. Am nächsten Tag wollten sie dieses erledigen. Laura und Lukas fuhren langsam den Ochsenkopf herunter. Alles lief gut. Aber plötzlich überschlug sich Lukas und als er wieder zu sich kam sah er, dass Laura Bewusstlos in seiner Nähe auf dem Boden lag. Im Krankenhaus konnte kein Arzt, selbst der Spezialist nicht, feststellen, was ihr fehlte. Lukas ahnte, dass die Dunklen, die Feine der Wächter, ihre Finger im Spiel hatten.
Womit er Recht hatte: Die Dunklen haben Laura, obwohl sie durch ihre verlorenen Erinnerungen und Fähigkeiten keine Gefahr mehr darstellte, einen Zaubertrank eingeflößt, der sie in einen Todesschlaf versetzt hat. Denn, so glaubten sie, Lukas ist das Kind des Dunklen Blutes, was sie schon seit Jahrhunderten suchen. Unter dem Vorwand, dass sie das Gegenmittel für Lauras Todesschlaf hätten und ihm das geben würden, wenn er zu ihnen nach Aventerra, der Schwesterplanet der Erde, kommt und ihnen zu diensten ist, lockten sie ihn in eine Falle und machten ihn Willenlos.
Lukas, der nicht mehr wusste was er tat, wurde in die Dunkelheit zu dem Dämonenkönig Beliaal geschickt, der sich nichts mehr wünscht, als das aussterben der Einhörner, denn nur diese können seinem Leben ein Ende bereiten und solange noch ein Einhorn lebt, kann die Zeit der Dunkelheit nicht anbrechen. Deshalb verlangte er auch von Lukas, dass dieser die neugeborene Einhornprinzessin Smeralda, die bei ihrer Mutter Silvana im Karfunkelwald lebt, zu ihm lockt. Wenn die Einhörner keine Königin haben, sterben sie aus, denn nur die Königin kann Nachwuchs bekommen. Das ist Beliaal bewusst. Aber auch aus anderen Gründen hat er immer und immer wieder versucht eine Einhornprinzessin in seine Fänge zu bringen. Doch das sollte nicht die einzige Aufgabe von Lukas werden.
Doch was die Dunklen und auch Borboron nicht wissen ist, dass Lukas gar nicht das Kind des Dunklen Blutes ist. Es gibt noch ein Kind des Hellen Blutes: Laura. Und in ihrem inneren lebt auch das Kind des Dunklen Blutes.
Als Laura in den Todesschlaf versetzt wurde, hat sich ihre Traumgestalt von dem Körper gelöst. Sie erfährt, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt, um sich selbst zu retten. Mit Hilfe von dem Wolkentänzer Auriel, der sie schon seit ihrer Geburt vor den Dunklen schützt, begibt sie sich in ihre eigene Vergangenheit um die verlorenen Erinnerungen zurück zu bekommen. Ihre Fähigkeiten hat sie wieder erlangt, als sich ihre Traumgestalt von ihrem Körper gelöst hat. Während der fantastischen Reise begibt sie sich nicht nur einmal in Lebensgefahr. Aber sie erfährt auch, wie sie sich selbst retten kann: Sie muss fünf Gegenstände finden: Eine Harpyienfeder, einen Hundezahn, eine Kralle eines Mantikors, ein rotes Elfenbeinhorn eines schwarzen Einhorns und ein langes schwarzes Barthaar eines Dämons. Drei Gegenstände davon befinden sich auf Aventerra, dem Schwesterplaneten der Erde.
In ihrem Abenteuer trifft Laura hin und wieder auf eine mysteriöse Fremde, die dunkel gekleidet ist, dunkle Haare hat und Laura ziemlich ähnelt. Am Anfang weiß Laura nicht, was es mit dieser Fremden auf sich hat, doch nach einiger Zeit findet sie heraus, das das ein Teil von ihr selbst ist, nämlich das Kind des Dunklen Blutes. Und dieses Kind will die Oberhand über Lauras Bewustsein bekommen.
Während all dieses passiert, treffen die Wächter auf Aventerra besondere Vorbereitungen, denn der weiße Ritter Paravain und die Heilerin Morwena wollen Heiraten. Der Hüter des Lichts Elysion ist hellauf begeistert. Trotz der Aufgabe, die Paravain bekommen hat, rückt das Fest immer näher. Noch weiß keiner von ihnen, dass sie geradewegs in eine Falle tappen.

Eigene Meinung
Wie man an dem Inhalt sehen kann, kann ich gar nicht genug über das Buch schreiben. Von allen Laura-Büchern ist dieses Buch für mich der absolute Höhepunkt. Nicht nur, weil sich dort alles entscheidet, sondern auch, weil es noch spannender und noch Abenteuerreicher geschrieben wurde. Ein besseren Höhepunkt der Laura-Reihe hätte es nicht geben können.

Sprache und Stil
Zu Sprache und Stil habe ich eigentlich nichts, denn alles was ich darüber hätte sagen können, habe ich schon in den vorherigen Rezensionen dieser Reihe gesagt. Aber ich kann es ja trotzdem noch einmal sagen.
Die Anfangsbuchstaben jedes Kapitels sind schön verziert. Es gibt zwei unterschiedliche Schriftfarben: schwarze Schrift, alles was auf der Erde geschieht, und rote Schrift, alles was sich auf Aventerra abspielt. Dadurch kommt man nicht durcheinander, was den Ort des Geschehens betrifft, der außerdem immer hervorragend beschrieben wird, sodass man sich alles noch deutlicher vorstellen kann. Man kann sich auch sehr gut in die Gedankengänge und Gefühle der jeweiligen Person hineinversetzen.

Eure Emm

Samstag, 21. Dezember 2013

Laura und der Ring der Feuerschlange

Klappentext
Seit einem mysteriösen Autounfall vor vielen Jahren hält Laura ihre Mutter für tot - bis der Drache Gurgulius in ihr die Hoffnung weckt, dass Anna Leander noch leben könnte. Um sich Gewissheit zu verschaffen, riskiert das Mädchen mit den magischen Fähigkeiten eine Traumreise in die eigene Vergangenheit. Alles deutet darauf hin, dass Anna in das düstere Reich der Schatten verbannt worden ist. Doch dort kann man nur mit Hilfe des sagenumwobenen Rings der Feuerschlange eindringen. Als Laura diesen endlich entdeckt und in das Schattenreich aufbricht, ahnt sie nicht, dass das Gefährlichste Abenteuer ihres Lebens auf sie wartet ...



Titel: Laura und der Ring der Feuerschlange
Autor: Peter Freund
Verlag: Ehrenwirth
Erscheinungsjahr: 2006 
Genre: Roman
Band: Einzelband
Reihe: Laura
ISBN: 978-3-431-03694-7
Seitenzahl: 447
Preis: 19,95

Erste Sätze
Es geschah in einer Mittsommernacht, viele Jahre vor Laura Leanders Geburt. Am wolkenlosen Himmel stand hell der Mond. Die Luft war mild, und alles war ruhig. Nur ein sanfter Windhauch strich durch das Schilf am Rande des Drudensees. Das leise Rauschen der Blätter klang wie das Gewisper aufgeregter Nachtgeister über die spiegelglatte Wasserfläche, die im silbrigen Mondlicht glänzte.

Eine Stelle aus dem Buch
Die fünf Sensenmänner waren von den Podesten gestiegen und kamen, einen Skelettfuß vorsichtig vor den anderen setzend, langsam näher. In den Augenhöhlen glimmerte es rot. Die scharfen Sensenblätter blitzten im Licht der Fackel auf. Ihr Anführer stieß mit dem Schaft seiner Sense auf den Boden. "Nur wer den Ring unserer Herrin trägt, darf sich ihrem Reich nähern. Alle anderen sind des Todes - auch du, Laura!" (S.279)

Inhalt
Jetzt, da Laura wieder auf der Erde ist und nicht mehr auf ihrem Schwesterplaneten Aventerra, wartet eine weitere Aufgabe auf sie: Sie möchte das Geheimnis ihrer Mutter lösen. Denn seitdem Lauras Mutter mit ihr vor Acht Jahren einen Autounfall hatte, der für Anna Leander tödlich ausgegangen ist, halten sie alle für tot. Aber am Ende ihres letzten Abenteuers hat der Drachen Silberschwinge eine Bemerkung gemacht, die in Laura die Hoffnung weckte, dass ihre Mutter doch noch Leben könnte. Diesem geht sie mit ihrem Bruder Lukas und ihrem Vater Marius nach.
Als Laura eine Traumreise in ihre eigene Vergangenheit macht, erfährt sie, was damals wirklich passiert ist: Der Autounfall war kein zufälliger Unfall sondern ein schon vorher geplantes Verbrechen der Dunklen, die Feine der Wächter des Lichts. Lauras Oma Analina, die Mutter von Anna Leander, hat der Feuerschlange auf Aventerra ein Versprechen abgegeben, das nun Anna an ihrer Stelle einlösen musste. Deshalb wurde sie in das Reich der Feuerschlange verschleppt und leistet ihr fortan Gesellschaft.
Laura kommt diesem Geheimnis immer näher, doch ihr Feinde, die Dunklen, wollen dieses auf jeden Fall verhindern.
Das Geheimnis führt Laura und Lukas eines Tages in die Unibibliothek, in der sich ihre Mutter kurz vor dem Unfall mit Laura aufhielt. Sie hat dort etwas in Unterlagen von Faust, die er angeblich geschrieben habe, entdeckt und ist dabei auf ein mysteriöses Zeichen mit einem ebenso mysteriösen Spruch gestoßen. Nun versuchen auch die beiden Geschwister das Rätsel zu lösen. Als sie schließlich den Hintergrund der Zeichen und des Spruches erfahren und auf den Ring der Feuerschlange stoßen, ist es fast schon zu spät.

Eigene Meinung
In der Schule lesen wir gerade das Buch Faust von Goethe. Und da ich dieses Buch vorher noch nicht kannte, sind mir einige Passagen in dem Buch Laura und der Ring der Feuerschlange offen geblieben, da ein Teil der Geschichte mit Faust in Verbindung steht:
In dem Laura Buch erzählt ein Bauer Laura, dass vor einigen Jahren auf der Teufelskuppe der damalige Hausbesitzer mit dem Teufel, der sich in eine große schwarze Katze verwandelt habe, ein Pakt geschlossen habe. Dieses ist auch ein wichtiger Bestandteil von Faust, nur, dass der Teufel sich an Stelle einer Katze in einen Pudel verwandelt hat.
Im weiteren Verlauf des Buches stoßen Laura und ihr Bruder Lukas auf einen mysteriösen Spruch, der wichtig für die Aufklärung des Geheimnisses ist, das ihre Mutter umgibt. In Faust kommt fast genau der gleiche Spruch vor:

Spruch aus Laura 
"Du musst versteh'n, Aus eins mach Zehn, Und Zwei lass gehen. Und Drei mach gleich,  Nah ist ihr Reich. Verlier die Vier Aus Fünf und Sechs, So sagt die Hex'. Mach Sieben und Acht, Doch sei bedacht: Nur was nicht stimmt, Zum Ziel dich bringt. Mit diesem Hexen-Einmaleins Wenn Neun ist Eins Und Zehn ist keins Und du den richt'gen Namen nimmst, Der Spruch der Hex' zur Tür dich bringt."

Spruch aus Faust 
"Du musst verstehn! Aus eins mach' Zehn, Und Zwei lass gehn. Und Drei mach' gleich,  So bist du reich. Verlier' die Vier! Aus Fünf und Sechs, So sagt die Hex'. Mach' Sieben und Acht, So ist's vollbracht: Und Neun ist Eins, Und Zehn ist keins. Das ist das Hexen-Einmal-Eins!"

Ich finde diese Verbindung, die ich erst beim jetzigen lesen entdeckt habe, echt spannend, weil Goethes Faust auf einer Erzählung in seiner Zeit beruht, die er verfasst und erweitert hat und diese Erzählung sich auch in Laura wieder findet. Dieses mach das Buch noch interessanter und spannender, als bevor ich Faust kannte.

Sprache und Stil
Wie auch in den anderen Laura Büchern ist jeder Anfangsbuchstabe eines Kapitels verziert und hervorgehoben. Die Sprache ist gut verständlich und man kann sich leicht in die Gedankengänge und Gefühle der einzelnen Personen hineinversetzen. Da das Buch schön spannend geschrieben ist, macht es Spaß der Geschichte zu folgen und weiter zu lesen.
Eure Emm

Sonntag, 15. Dezember 2013

Laura und der Fluch der Drachenkönige

Klappentext
Seit vielen Zeitaltern ist kein menschliches Wesen lebend aus dem Reich der Drachen zurückgekehrt. Doch allein die Drachen besitzen Sterneneisen, ein kostbares Metall, das die dreizehnjährige Laura benötigt, um das zerbrochene Schwert Hellenglanz neu zu schmieden. Nur mit Hilfe dieses Schwertes kann es ihr gelingen, den Dunklen Fürsten Borboron zu besiegen, der ihren Vater gefangen hält. Aber die Drachenkönige verteidigen ihren Schatz erbittert, und Borboron hat Gurgulius den Allesverschlinger auf Laura gehetzt. Schon glaubt das Mädchen sich rettungslos verloren...


Titel: Laura und der Fluch der Drachenkönige
Autor: Peter Freund
Verlag: Ehrenwirth
Erscheinungsjahr: 2005
Genre: Roman
Band: Einzelband
Reihe: Laura
ISBN: 978-3-431-03634-3
Seitenzahl: 480
Preis: 19,95

Erste Sätze
 Der Himmel spannte sich wie ein riesiges blaues Zelt über die Welt von Aventerra. Die Sonne stand hoch im Zenit und sandte sengende Strahlen auf das Fatumgebirge hinunter. Um die Schroffen Gipfel flirrte die Hitze, und selbst in den engen Gebirgstälern war es unerträglich heiß. Auch in der Talsenke, die sich in die Ostseite des Gebirges fraß, herrschten Temperaturen wie in einem Backofen. Die Luft, die sich unter dem dichten Dach der Baumwipfel staute, war so feucht, dass die Blätter und Blüten des tropischen Dschungels glänzten wie von frischer Farbe überzogen.

Eine Stelle aus dem Buch
Der Rote Tod war Lukas inzwischen so nahe gekommen, dass seine Schädelknochen sich unter der wächsernen Pergamenthaut deutlich abzeichneten. Auch Reimar von Ravenstein, der das riesige Schwert unablässig durch die Luft kreisen ließ - Wwoosshhh! Wwoosshhh! Wwoosshhh! -, stapfte unaufhaltsam auf den Jungen zu. Der Tennenboden zitterte unter seinen schweren Tritten.
Lukas wich zurück, bis es nicht mehr weiterging. Wie gelähmt drückte er sich an die Scheunenwand und blickte mit angstgeweiteten Augen in die hässlichen Gesichter der beiden Killer. Nur Sekunden noch - und sein Leben wäre verwirkt.
Wie eine Katze, die ein grausames Spiel mit ihrer Beute treibt, bevor sie ihr endlich den tödlichen Biss versetzt, verharrte Konrad Köpfer und gebot seinem granitenen Kumpanen mit herrischer Geste anzuhalten, ließ Lukas jedoch keinen Moment aus den Augen. "Sollen wir dem Balg sagen, weshalb er sterben muss?", fragte er lauernd. (S. 256 - 257)

Inhalt
Jetzt, da Laura die drei Bruchstücke des Schwertes Hellenglanz gefunden hat und nach Aventerra gebracht hat, steht sie vor einer neuen Aufgabe: In das Reich der Drachenkönige zu gelangen und Sterneneisen zu holen um Hellenglanz neu schmieden zu können. Aber die Drachenkönige haben vor etlichen Zeitaltern ein Fluch über die Menschen gelegt: Jeder der ihr Reich betritt wird sterben. Aber Laura lässt sich davon nicht abhalten und gelangt immer näher an das Reich der Drachenkönige heran. Aber schon der Weg dorthin erweist sich als äußerst schwierig, denn Borboron und seine Verbündete stellen sich ihr in den Weg. Aber auch Laura ist nicht alleine. Sie wird von  einem jungen Magier Venik und von Riaanu, der sich jede Nacht in eine menschenähnliche Ratte verwandelt, begleitet. Aber was keiner von ihnen weiß: Laura wird von einem Graumahr verfolgt, ein Wesen der Dunklen, dass lange Zeit sein Opfer im Blick hält und schließlich von ihm Besitz ergreift und ihm jeglichen Lebensmut entzieht.
Ein junger Hüter des Lichts, Alarik, ist in die Fängen von Borboron geraten und wird mit anderen Kindersklaven seines Hofes in das leuchtende Tal gebracht. Während seine Schwester Alienor noch die Dunkle Gestaltwandlerin Syrin im Hof des Dunklen Herrschers bedient, sich um ihren Bruder sorgt und selbst hofft, irgendwann aus den Fängen der Dunklen zu fliehen, fürchtet Alarik um sein Leben.
 
Eigene Meinung
Ich liebe die Laura-Reihe. Die Bücher sind wirklich sehr spannend und fesselnd geschrieben. Vorallem aber finde ich die zweifarbige Schrift interessant. Das schwarz-gedruckte spielt auf der Erde und die rot-gedruckte Schrift spielt auf dem Schwesterplaneten der Erde Aventerra. Der Anfangsbuchstaben jedes Kapitels ist, wie bei Tintenherz, verziert.
Die Geschichte ist nicht nur aus einer bestimmten Sicht geschrieben, sondern mal aus der Sicht von Laura, dann von ihrem Bruder und auch mal von ihren Verbündeten oder Feinden. Aber egal aus welcher Sicht man gerade die Geschichte erfährt, man kann sich immer super in die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Person hineinversetzen und erkennt dadurch auch manchmal eine ganz andere Seite der Personen, als sie vorgeben zu sein.

Sprache und Stil
Wie schon gesagt ist die Schrift im Buch zweifarbig: Schwarz, wenn das Geschehen auf der Erde spielt, und rot, wenn es auf Aventerra spielt. Die Geschichte ist leicht verständlich geschrieben und man kann sich durch die ausführlich beschriebenen Orte und Landschaften noch besser in die Geschichte hineinversetzen.

Eure Emm